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15. Februar 2019: SPD einmal anders

Foto: Nortrud Riemann

In gemütlicher Kaffeehausatmosphäre diskutierten und unterhielten sich SPD-Mitglieder und Nichtmitglieder ganz ohne Podium, Tagesordnung, Rednerlisten und Versammlungsleitung an kleinen Vierer- bis Sechsertischen über das Thema „Politische Heimat SPD?“ im Rahmen des Projektes „Wo bin ich Zuhause“.

Da hinter dem Thema ein provokantes Fragezeichen stand, wurden selbstverständlich auch Antworten gesucht. Die Suche führte dann oft zu neuen Fragestellungen, wie zum Beispiel: Ist die
„alte Tante SPD“ fit für die SPD 2.0? Die Antwort muss „ja“ sein, denn es stellte sich heraus, dass die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität nach wie vor sehr aktuell sind. Neue Werte
kamen ins Gespräch wie Partizipation, Transparenz, Glaubwürdigkeit, Gradlinigkeit und Geschlossenheit, wenn es um die Durchsetzung dieser Werte geht. Pragmatismus ist oft vernünftig und notwendig, besonders in der Kommunalpolitik. Aber auch das Zulassen und Fördern von Visionen gehören zur Weiterentwicklung einer Partei. Global denken, lokal handeln wäre hier der richtige Grundsatz. Auf der lokalen Ebene entsteht Heimat, aber auch die Rahmenbedingungen der anderen Ebenen müssen stimmen.

Es wurden leckere Häppchen und Getränke angeboten. Der Unterschied zu einem „echten“ Kaffeehaus bestand in den Themen, die den Tischen zugeordnet waren. Jeder Gast hatte die
Möglichkeit, seine Gedanken an jedem der vier Thementische einzubringen. Es war ein gelungener und lebhafter Abend, an dem sich auch Interessierte aus dem Nachbarbundesland beteiligten. Die
Gäste und VeranstalterInnen waren der Meinung, dass es in diesem oder ähnlichen Formaten weitere Veranstaltungen geben sollte. Durch die gegenüber den üblichen Sitzungen und Workshops
veränderten Gruppendynamik gab es trotz oder möglicherweise wegen des gemütlichen Flairs gute Ergebnisse und Erkenntnisse. Diese wurden zur Weiterverarbeitung dem SPD-Ortsverein
übergeben. Man darf gespannt sein!

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